Mittwoch 25. April 2018

Inhalt:

Tag 8

Ein wunderschöner Sonnenaufgang erwartete uns am letzten Tag in Madeira. Von unserem Zimmer aus konnten wir diese beeindruckenden Szenen auch fotografisch festhalten.
Um 7.00 Uhr bekamen wir-so wie jeden Tag ein reichliches Frühstück. Nach dem Check out vom Hotel Vila Gale ging es dann um 8.00 Uhr zum Flughafen. Ein wunderbares Wetter-ohne Sturmböen-wurde uns zum Abflug vom Himmel beschert. Das ist nicht selbstverständlich, denn allein in dieser Woche musste der Flughafen mehrmals für die ankommenden Flugzeuge gesperrt werden. Die Flugzeuge mussten dann alle auf der 70km entfernten Insel Porto zwischenlanden bis sie dann erneut in Madeira landen konnten. Allein am Dienstag dauerte der Sturm 8 Stunden. Am Flughafen in Madeira sammelten sich in diesen Stunden an die 4000 Passagiere, diesige Insel nicht verlassen konnten. Manche Flüge wurden gecancelt. Deshalb sind wir heute besonders dankbar, dass wir pünktlich um 10.00 Uhr starten und einen sehr ruhigen Flug über den Atlantik erleben konnten.
In Lissabon hatten wir knappe 3 Stunden Aufenthalt. Mit einer in etwa halbstündigen Verspätung konnten wir von Lissabon nach Wien weiterfliegen und sind um 19.00 Uhr alle gesund am Flughafen Wien Schwechat gelandet. Von da aus trennten sich unsere gemeinsamen Wege. Der Großteil der Gruppe wurde in zwei Autobussen nach Kärnten nach Hause gebracht.
Es war eine wunderschöne Woche mit vielen beeindruckenden Erfahrungen und Erlebnissen. Ich danke allen Teilnehmer/innen und vor allem unseren Herrn Bischof Dr. Alois Schwarz für seine Begleitung der Gruppe.
F.d.I.v. Andrea Enzinger

 

Hier geht es zum Video von Tag 8:

Tag 7

Heute besichtigten wir den Wallfahrtsort Monte, der 550 m über dem Meeresspiegel liegt. Der Ort liegt 6 km oberhalb von Funchal. Dort feierten wir in der Kirche Nossa Senhora am Grab des seligen Kaisers Karl I. die Hl. Messe. Vor der Statue des ehemaligen österreichischen Kaisers, am Vorplatz der Kirche, sangen wir die österreichische Bundeshymne, die von den beiden Musikern, Liona und Peter, begleitet wurde.
Einige der Gruppe wollten die 2 km lange Korbschlittenfahrt ausprobieren. Es war ein echtes Erlebnis!
Unser letzter Programm-Punkt auf der Madeira-Reise war der Botanische Garten Jardim Botanique. Wiederum konnten wir uns vom Pflanzenreichtum und der Vielfalt verschiedenster Pflanzen, von den unterschiedlichsten Kakteen und Blumen beeindrucken lassen. Wir hatten genügend Zeit diesen Garten ausführlich zu besichtigen. Der frühe Nachmittag stand wiederum frei zur Verfügung. Einige besuchten das Ronaldo Museum am Hafen in Funchal, andere gingen Shoppen, wieder andere nahmen einen Imbiss zu sich und die restliche Gruppe verbrachte den Nachmittag bis zum Abendessen am Swimmingpool im Hotel.
Nach dem köstlichen Abendessen gab es in der Hotelhalle von unseren beiden Musikern Liona und Peter ein Abschlusskonzert. Danach besuchten einige noch den Folklore-Abend in der Hotel-Bar.

 

Hier geht es zum Video von Tag 7:

Tag 6

Der sechste Tag führte uns zunächst an der Küstenstraße durch die Hauptstadt Funchal-Santa Maria in Richtung Westen.

Der erste Fotostopp war das malerische Fischerdorf, das Winston Churchill auf einer Leinwand verewigte. Als wir ausstiegen, könnten wir einen wunderschönen Regenbogen beobachten, bei dem eines der Enden im Meer versank.

Anschließend ging es weiter zum zweiten Aussichtspunkt, Cabo Girao. Dort blickten wir 590 m tief fast senkrecht die Steilküste hinab. Als wir ankamen und ins Meer blicken wollten, war alles eingehüllt in eine nebelige Riesenwolke. Wir konnten das Aufreißen des Nebels aber erwarten und ein beeindruckender Ausblick tat sich uns auf!

Weiter der Südküste folgenden kamen wir nach Ribeira Brava. Dort gab es im Jahr 2010 eine verheerende Überschwemmung, bei der mehr als 40 Menschen starben und unzählige im Meer vermisst wurden. Übrigens:„Brava“ ist im Portugiesischen nicht mit dem Wort „brav“ gleichzusetzen, sondern bedeutet das Gegenteil.

Weiter ging es an der Südküste nach Ponta da Sol, wo wir wieder mit unserem Bischof die Hl. Messe feiern konnten. Peter Pichler (Klarinette) und Liona Rajakowitsch (Querflöte) umrahmten -wie jeden Tag-die Feier musikalisch. Danke den beiden für die wunderschöne musikalische Begleitung.

Von dort ging es weiter über das mehr als 1000 m gelegene Hochmoor Paol da Serra. Von dort windet sich die Straße wieder steil und kurvig nach Porto Moniz (sprich: Monisch). In diesem kleinen Städtchen, direkt an der Nordküste der Insel gibt es natürliche Meeres-Schwimmbecken aus schwarzer Lava. In einem Restaurant, das direkt über dem Wasser gebaut war, aßen wir den schwarzen Degenfisch mit gebratenen Bananen. Es schmeckte köstlich. Dazu tranken wir Madeira Wein und konnten den stürmischen Atlantik hautnah miterleben.

Entlang der Küstenstraße auf der Nordseite ging es zum letzten Fotostopp, einem beeindruckenden Wasserfall, der sich über die steilen Felsen fallen ließ und direkt im Meer versank.

Danach ging es weiter über São Vicente zurück zum Tal Riveira Brava an die Südküste der Insel und danach ins Hotel nach Santa Cruz, wo uns eine Stunde später das hervorragende Abendessen erwartete.

Viele wunderbare Eindrücke konnten wir auch an diesem Tag wieder nach Hause nehmen.

 

Hier geht es zum Video von Tag 6:

 

Tag 5

Dieser Tag führte uns zunächst in einen kleinen Vorort von Funchal, wo wir in der dortigen Kirche eine Andacht feierten. Der Hl. Antonio ist der Heilige von Portugal und ist daher in vielen Kirchen -entweder als Statue oder in einem Bild-zu finden. Die meisten Kirchen sind dennoch der Mutter Gottes geweiht.

Weiter ging die Fahrt hinauf nach Eira do Serrado, einer sehr kurvenreichen und gebirgigen Straße, wo wir ins ca. 1000 m tiefer gelegene Dorf Curral das Freiras (auch genannt: Nonnental) hinabschauten. Der Legende nach sind dorthin die Klarissinnen im 16. Jahrhundert geflüchtet, nachdem Piraten die Insel überfielen.

Dieser Teil des Landes ist der geologisch älteste Teil der Insel und war der ursprüngliche Krater des Vulkans, aus dem Madeira entstand.

Bei der Rückfahrt erlebten wir auf der Anhöhe Pico dos Barcelos einen wunderschönen Ausblick über Funchal-Santa Maria und das Hinterland.

Anschließend besuchten wir einen privaten Orchideen-Garten der Familie Quinta da Boa Vista in Funchal. Dort geht es neben dem Präsentieren des Artenreichtums auch darum, bedrohte Pflanzenarten zu erhalten. Die Bereiche sind in einzelnen Terrassen angelegt, zu denen man entweder hinunter- oder hinaufsteigen muss. Für die tägliche Pflege ist dies eine körperlich schwere Arbeit. In einem überdachten Bereich wird eine umfangreiche Sammlung von Orchideen präsentiert, auch solche, die einen bestimmten Geruch von sich geben, wie z. B. den Duft von Schokolade....

Danach fuhren wir zurück zum Hotel, wo jeder/jede einige Stunden bis zum Abendessen frei genießen konnte. Die einen sonnten sich am Swimmingpool, andere spazierten an der Meer-Promenade, wieder andere machten ein Nickerchen in ihrem Zimmer und besonders hungrige Reiseteilnehmer/innen verkosteten Fisch und tranken dazu Madeira-Wein.

Am Abend gab es wiederum ein hervorragendes Abendessen im Restaurant des Hotels.

Viele wunderbare Eindrücke wurden entweder fotographisch oder mit den inneren Augen der Seele gespeichert.

 

Hier geht es zu den Eindrücken von Tag 5:

Tag 4

Ein wunderschöner, sonniger und kaum windiger Tag führte uns zunächst zum Korbflechter-Zentrum nach Camacha. Es gab viele Gegenstände, wie beispielsweise Tiere oder Schiffe..., zu bestaunen. Alles wurde kunstvoll geflochten und verarbeitet.

Anschließend ging es über den Poison Pass nach Ribeiro Frio zur Regenbogen-Forellen Züchterei. Von dort aus wanderten wir inmitten des Naturschutzgebietes, in tiefster Wildnis zum 1500 m hoch gelegenen Aussichtspunkt nach Os Balcoes. Dort ist die Insel zum größten Teil in ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Es wachsen Mahagoni-, Lorbeer-, und Maiblütenbäume, aber auch Baumheiden und unzählige andere Pflanzen. Im felsigen und steilen Gelände kamen wir entlang der Levadas nach ca. 1 Stunde Gehzeit beim Aussichtspunkt an.

Das wunderschöne Wetter ließ uns die gegenüber liegenden Bergspitzen deutlich erkennen und natürlich auch fotografieren!

Nachdem wir nun wieder im Bus ankamen, ging die Fahrt weiter nach Santana (eigentlich Santa Ana), einem kleinen Dorf auf 700m, in dem es sehr spitze, strohbedeckte Hausdächer, die bis zum Boden reichten, zu sehen gab. Dort genossen wir ein vorzügliches Mittagessen. Die meisten bestellten Thunfisch, wie wir ihn zuvor noch nie gegessen hatten. Es war ein köstliches Mahl.

Danach ging es weiter vom Norden der Insel zurück in den Nordosten und zwar nach Machico, dem ältesten Ort der Insel. Dort gab es in der Kirche eine kurze Andacht und danach konnten wir die beeindruckende Atlantik-Brandung beobachten. Das rauschende Meer hatte eine sehr beruhigende Wirkung. Man konnte die Erlebnisse des heutigen Tages noch einmal innerlich vorbeilaufen lassen.

Von Machico aus ging es weiter zum Hotel, wo sich dann einige von uns im Swimmingpool noch abkühlen wollten.

Um 18.30 Uhr gab es schließlich das Abendessen und wir gingen müde, aber sehr beeindruckt in unsere Zimmer.

 

Hier geht es zum Video von Tag 4:

 

Tag 3

Am Morgen ging es entlang der Küstenstraße ins Stadtzentrum von Funchal-Santa Maria. Wir feierten die Hl. Messe anlässlich des Festes Maria Verkündigung in der ältesten Kirche der Insel, der Kathedrale, die der Mutter Gottes geweiht wurde.

Nach der Hl. Messe besuchten wir eine Weinkellerei, wo wir den besonderen Madeira-Wein verköstigen durften. Die alten Holzfässer, deren Holz aus Brasilien stammt, können über 9000 l Wein fassen. Die Weinkellerei lag im Stadtzentrum und hat mehrere Ebenen, die mit vielen Stufen miteinander verbunden sind.

Anschließend ging es weiter in eine traditionelle portugiesische Stickerei. Noch heute werden hier in Handarbeit kunstvolle Stickereien erzeugt, die man dann auch kaufen kann.

Danach ging es zum Markt, wo in einer dreistöckigen Halle verkauft wurde. Es gab Blumen, Gewürze, frische Kräuter und Früchte und herrliches Gemüse und seltene Fischarten, wie z. B. den schwarzen Degenfisch, der aus 1000 m Tiefe gefangen wird und einem Aal ähnlich sieht.

Unser Programm führte uns weiter durch den Santa Caterina Park, mit der Kaiserin Sisi Statue und den Blick zum Hafen, wo drei Kreuzfahrt-Schiffe angelegt hatten, einer kleinen Kapelle und einem Bücherverleih-Pavillon mitten im Park.

Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung. Ein Teil der Gruppe blieb in Funchal-Sé, der andere Teil fuhr mit dem Bus zurück nach Santa Cruz. Es war ein sehr stürmischer Tag, an dem erst am späten Nachmittag die ca. 20 Flieger des Tages landen konnten. Ein beeindruckendes Lande-Szenario konnten wir mitverfolgen: Einige der Flieger mussten aufgrund der Böen durchstarten und auf der nahegelegenen Insel Porto Santo vorerst dort landen und warten solange, bis das Landen am Flughafen Santa Cruz möglich wurde. Dies dauerte mehr als 8 Stunden. Tagsüber sammelten sich daher am Flughafen bis zu 3000 Leute, die die Insel nicht verlassen konnten. Hier nimmt man das aber gelassen auf, denn gegen Wetterbedingungen kann man nicht ankämpfen.

 

Das Video zu Tag 3:

Tag 2

Am Sonntag 8.4. feierten wir in der zweitältesten Kirche von Madeira in Santa Cruz gemeinsam mit den Pensionist/innen aus Oberösterreich und der Steiermark die Hl. Messe.

Danach fuhren wir in die bezaubernde Berglandschaft von Santo da Serra. Dort wanderten wir entlang den angelegten Wassergräben eine gute Stunde in der windigen, aber frischen Meeresluft.

Anschließend ging es weiter zum Bauernmarkt, der immer nur am Sonntag dort stattfindet. Die Bauern der Region bieten dort die frischen Früchte, Pflanzen und andere Nahrungsmittel an. Einige von uns erprobten das am Holzgrill zubereitete Fleisch, das auf Riesen -Spießen auf die Tische gestellt wurde. Dazu gab es Knoblauch-Brot und einen köstlichen Rotwein.

Hier gab es auch die Möglichkeit kleine Korktaschen zu kaufen-ein typisch portugiesisches Souvenir.

Anschließend ging die Fahrt weiter an die Ostspitze der Insel Madeira nach Ponta de São Lorenco. Dort erwartete uns eine sehr windige, aber beeindruckende Landschaft, einerseits die Steilküste und andererseits eine vegetationsarme Landschaft, in der aufgrund von klimatischen Bedingungen kein Regen fällt. Die gesamte Feuchtigkeit für die wenige Vegetation, die es dort gibt, kommt einzig und allein aus der Luft. An dieser Stelle hat man die einmalige Gelegenheit die Nord- und Südküste von Madeira überblicken zu können.

Zurück zum Hotel ging es entlang der Küstenstraße. Es blieb dann auch noch Zeit für ein Bad im Atlantik oder im großzügigen Swimmingpool der Hotelanlage. Andere wieder genossen das Liegen und Entspannen in der Sonne. Nach dem reichhaltigen Abendessen im Hotel gab es die Möglichkeit für einen Abendspaziergang durch Santa Cruz und dem Einkehren in einer der örtlichen Bars.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.

 

Hier geht es zum Video von Tag 2.

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